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Die jährliche Generalversammlung unter Leitung von Franz Kerscher fand am 16. 3. 2013 im FFW-Haus statt.
 
Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Katzbach

Harmonisches Jagdjahr 2012

Vorsitzender Franz Kerscher konnte zur Versammlung neben den ordentlichen Mitgliedern auch den Beauftragten der Bayerischen Staatsforsten Peter Bart aus Geigant begrüßen. Zu Beginn gab er die bereits veröffentlichte Tagesordnung bekannt, die einstimmig anerkannt wurde. In seinem anschließenden Bericht über das abgelaufene Jahr 2012 sagte er, dass der komplette Jagdschilling wieder für den Wegebau verwendet wurde. In Form von Fräsgut, das allen Jagdgenossen zur Verfügung gestellt wurde. Aufgrund der Wegerenovierung verzichtete die Staatsforsten auf den Jagdschilling und die Stadt Waldmünchen gab ihrerseits dazu einen kleinen Zuschuss.

Weiterhin bedankte er sich beim Pächterehepaar Helga und Josef Wagner für das Rehessen, das, wie er sagte, in anderen Genossenschaften längst nicht mehr abgehalten wird, und in Katzbach gut angenommen wird. 
Er erklärte das Verbissgutachten und den Wild-Abschussplan für die nächsten 3 Jahre. Im Ergebnis ist der Verbiss tragbar, der Abschussplan wird beibehalten.  Der Soll-Ist-Vergleich des Abschussplanes im Reviervergleich ist in Ordnung. Das Verbissgutachten wurde in der Versammlung zu jedermanns Einsicht vorgelegt. Somit gab es von Seiten der Genossen keinerlei Beschwerden, er bedankte sich bei allen Beteiligten und beim Pächter für das harmonische Jagdjahr 2012.

Im Kassenbericht gab Kassier Josef Vogl bekannt, dass im Jahr 2012 ein kleiner Überschuss entstanden ist. Der Hauptposten der Ausgaben wurde wie erwähnt für die Beschaffung des Fräsgutes zur Wegaufschotterung verwendet. Die Prüfung der Kasse wurde ordnungsgemäß von Andreas Sochor und Karl Bindl durchgeführt, die eine einwandfreie Führung bestätigten. Danach wurde von den Versammlungsmitgliedern die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Jagdpächter Josef Wagner wies in seinem Bericht auf den eher ruhigen Beginn des Jagdjahres 2012 hin, das Nahrungsangebot für das Wild mit vielen Eicheln und Bucheckern ließ befürchten, dass viel Wildschaden entstehen würde, jedoch musste er für die beschädigten Felder und Wiesen keinerlei Wildschadenerstattung regulieren. Es wurden 2 Drückjagden durchgeführt, in der insgesamt 10 Wildschweine erlegt werden konnten. Weiterhin erklärte er den 3-Jahres Abschussplan und gab bekannt, dass sich die Katzbacher Jagd im Normbereich befände. Gesamtergebnis des Abschusses im Jahre 2012: 7 Böcke, 7 Geissen/Schmalreh, 12 Kitze, 14 Wildschweine, 14 Füchse. 2 Feldhasen kamen bei Verkehrsunfällen sprichwörtlich unter die Räder. Gefangen wurden 12 Steinmarder und 8 Baummarder. Er bedankte sich bei allen Genossen für die äußerst gute Zusammenarbeit.

Die Versammlung war einstimmig dafür, den Jagdpachtschilling auch in diesem Jahr wieder für den Wegebau zu verwenden, Vorstand Kerscher kümmert sich um die Beschaffung des Fräsgutes. Kerscher bittet auch darum, wenn sich Eigentumsverhältnisse ändern, diese auch dem Vorstand entsprechend zu melden, um die Aktualität des Jagdkatasters gewährleisten zu können. Beschlossen wurde außerdem, dass künftig pro Hektar 2 € Jagdpachtschilling vorgesehen sind.

Es wird abschließend darauf  hingewiesen, dass die Mitglieder, wenn sie das wollen, innerhalb der nächsten 4 Wochen den jeweiligen Jagdpachtschilling beim Kassier Josef Vogl in Katzbach abholen können, im anderen Falle wird davon ausgegangen, dass sie ihr Einverständnis geben, den Betrag wie bisher für den Wegebau zu verwenden. 
Da weder Wünsche noch Anträge gestellt wurden, schloss Kerscher die Versammlung mit einem „Weidmanns Heil“ für den Jagdpächter Wagner und bedankte sich bei allen für das harmonische Jagdjahr 2012 in der 500 ha großen Katzbach Jagd.
 
 © by Josef Ederer Katzbach 33, März 2013