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Jahresversammlung der Jagdgenossen am 26. 3. 2011

 

Jagdversammlung am 26. 3. 2011 Beginn 20 Uhr


Jagdvorsteher Franz Kerscher konnte im Katzbacher Feuerwehrhaus zahlreiche Jagdgenossen und den Jagdpächter Josef Wagner begrüßen. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung Feststellung, dass zur Hauptversammlung ordnungsgemäß geladen wurde erstattete er zum ersten mal als neuer Jagdvorsteher Bericht über das abgelaufene Jahr.


Er konnte auf ein ruhiges Jagdjahr verweisen. Außerdem gab er bekannt, dass an einer Schulung für Jagdvorstandschaften teilgenommen wurde. Hierin wurden etliche Kenntnisse über das geltende Recht erworben. Ebenso konnten die Teilnehmer Kenntnisse über Wildschäden und das Verhalten des Wildes erwerben.


Wiederum wurde für die Pflege der Wald- und Flurwege im letzten Jahr wieder der Jagdschilling verwendet. Der Vorsteher Kerscher dankte in diesem Zusammenhang den Mithelfern, die mit ihren Maschinen und Fuhrwerken dafür Sorge trugen, dass das Fräsgut auf die entsprechenden Wege aufgebracht werden konnten. Die Abschussplanung wurde durch das Landratsamt für 3 Jahre genehmigt. 


Weiterhin wies er auf das in der Bevölkerung sehr gut angenommene Reh-Essen hin, das wie bereits zur Tradition geworden die Pächterfamilie Wagner mit ihren Helferinnen organisierten und bestritten. 


Die Versammlung beschloss, den Jagdpachtschilling auch künftig für die Wegerenovierung zu verwenden, es wird entsprechend Fräsgut dazu eingekauft. 
Jagdvorsteher Kerscher dankte für die immer einvernehmliche Mitarbeit, dem Jagdpächter für seine Arbeit und wünschte für das neue Jagdjahr viel Erfolg und alles Gute. 
Josef Vogl als Schriftführer und Kassenwart gab einen detaillierten Bericht über die Einnahmen und Ausgaben. Die Kassenprüfer Karl Bindl und Andreas Sochor bescheinigten dem Kassenverwalter eine einwandfreie Kassenführung und somit konnte die Versammlung die Vorstandschaft entsprechend entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig. 


Jagdpächter Josef Wagner führte in seinem Bericht den Abschuss des abgelaufenen Jahres an wie folgt: Insgesamt wurden 6 Sauen erlegt, 22 Füchse geschossen, und 13 Marder über die Fallenjagd gefangen. 2 Verkehrsunfälle wurden durch 2 Rehe verursacht.  Es wurden verschiedentlich Reviereinrichtungen erneuert und umgestellt, um auch hier den geltenden Vorschriften Rechnung zu tragen. Der Verbiss hielt sich in Grenzen. Auch er bedankte sich bei seinen Genossen und Mitjägern für die hervorragende Unterstützung über die lange Zeit seiner nunmehrigen Pacht hinweg. 


Zum Schluss der Versammlung wies Kerscher noch darauf hin, dass zwar beschlossen wurde, den Jagdschilling auch künftig wieder für den Wegebau zu nutzen, jedoch kann jeder Genosse, wenn er will, bis spätestens 30. 4. 2011 seinen Jagdpachtschilling für sich beim Kassenwart Vogl Josef, Katzbach auszahlen lassen und zwar in der Höhe von 3 Euro/Hektar. Wenn der Termin verstrichen ist, wird davon ausgegangen, dass er sein Einverständnis für die Beteiligung zur Wegrenovierung gibt. Kerscher dankte der Feuerwehr und den Vereinen für die Zurverfügungstellung des Versammlungsraumes und Egid Bauer für die Bedienung der Gäste.

© by Josef Ederer Katzbach 33, März 2011