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Haus Nr. 2 das Moierhaus

1837 war der Hausname beym Maurer.

 

1699 Barthlme Ströckh

1732 Wolf Grässl

1750 Hannß Mayr

1790 Hannß Georg Taschner

Abschrift Fassion  Rustikalkataster Juli 1808 StaA HR Kataster Waldmünchen 33 117/118

Haus No. 2 beym Maurer, Michael Taschner, laut  Brief vom 31. August 1827 vom Vater Johan Georg Taschner im Gesamtanschlage zu 800 fl käuflich übernommen (Liquidationsprotokoll Seite 29 vom 26ten Oktbr. 1837)beim Maurer, Michael Taschner 

Der ¼ Maierhof

 

Pl. No. 4a Wohnhaus und Stall dann Schupf mit Getreidkasten, 3 Schweinställe, Schaafstall, Backofen und Hofraum

 

Blutzehent in Natur von Lämmern das 10te Stük; sind es unter 10 Stük; für jedes Lamm 3 xr dann jährlich 1 Hendl /:Huhn:/ oder 3 xr

Pfarrei Gleissenberg

Ohne Obst= und Garten Zehent

 

Gerichtsbar zum königlichen Landgericht

Zum königlichen Rentamte

Jagdscharwerkgeld 4 x (fl = Gulden, x bzw. xr = Kreuzer, hl = Heller)

Dahie

Erbrechtsweise grundbar bei Veränderungsfällen mit fixen Handlohn pr. 39 fl 57 x

Hievon 1/20 = 1 fl 39 x 7 hl

Grundstift 1 fl 40 x 6 hl

Grundherrliches Scharwerkgeld 38 x

Küchendienst 10 x

fixirtes Hofschmalz 28 x 7 hl 

Vom fixirten ganzen Großzehenten von Pl. No. 123 a und 170 Grundzins 

 

Zur Stadtkammer Waldmünchen vom fixirten 2/3 Großzehent von Pl. No. 47 im 3ten Jahre Haber  2 Velg es trifft sohin auf 1 Jahr 6 x 5 hl

 

Laut Brief vom 3ten August 1827 vom Vater Johann Georg Taschner im Gesamt=Anschlage zu 800 fl käuflich übernommen. Gesamtbesitz 19,56 Tagwerk in der Steuergemeinde Häuslarn. Quelle: Kataster Waldmünchen 187 StAA

1841 Michael Ruhland Viertel Hof

14. 7. 1885 Johann und Theres Ruhland, geborene Nachreiner, Söldnerseheleute lt. Urk. Gesch. Reg. No. 415

Ludwig Ruhland und Ehefrau Kreszenz geb. Simon

11. 3. 1964 Witwer Ludwig Ruhland * 23. 5. 1926, am 19. 3. 1964 nach Straubing, Fronfeste 6 verzogen

3. 5. 1968 Ohl Harald Lothar, Architekt aus Berlin West , geb. am 23. 6. 1928 und Ehefrau Helga Frieda * 15. 1. 1931, geb. Madanz Zuzug nach Häuslarn am 21. 10. 1969 lt. Urk. Nr. 584

Aufnahme aus dem Jahre 1934

Stadel und Plumpsklo, fotografiert kurz nach dem Kauf durch Ehepaar Ohl aus Berlin im Jahre 1968

Stadel und Stall, der Stadel wurde kurz nach dem Kauf abgerissen, weil er nicht mehr benötigt wurde

Süd-Ost Seite im Jahre 1968

Südseite mit alter Gred

zum Haus gehörender Backofen, der heute noch existiert

Ostseite im Jahre 1968

 

Aufnahme aus dem Jahr 2004

Als Architekt erkannte Ohl die wertvolle alte Bausubstanz und beließ das Haus sowohl innen als auch im Holzaufbau, wie es gebaut wurde. Es ist das einzig erhaltene Haus mit einem intakten Holzaufbau in Häuslarn. 

© by Josef Ederer Katzbach 33 Nov. 2006