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Haus Nr. 5 1/2 beim Scherbauer

 

Die Häuser mit der Haus Nummer 5 (Babl) und 5 1/2 (beym Scherbauer)   

1699 Lindl Hannß Haus Nr. 5

1710 Scherbauer Georg Haus Nr. 5

1762 Scherpaur Hanns, siehe dazu Herdstättenbeschreibung aus dem Jahr 1762 Amt WÜM Nr. 387 Haus Nr. 5

Scherbauer Georg (am 17 8. 1789 Trauzeuge lt. bischöfl. Zentrlarchiv Regensburg pag 141 Fi 67) Haus Nr. 5

Abschrift Fassion Rustikalkataster Juli 1808 StaA HR Kataster Waldmünchen 33 138/139

1804 Daschner Andreas Haus Nr. 5

Taschner Barbara Witwe mit den 3 Kindern Peter, Georg und Josef  Haus Nr. 5

Georg Taschner, laut Brief vom 27ten Juni 1832 von der verwittibten Mutter Barbara Taschner mit nachstehenden Besitzungen samt Ein- und Zugehör um 1400 fl käuflich übernommen. (Liquidationsprotokoll Seite 53 vom 3ten November 1837 Steuergemeinde Katzbach)

beim Scheerbauer, Georg Taschner

Der halbe Scheerbauernhof

Pl. No. 7 Wohnhaus und Stall unter einem Dache dann Schupfe mit 3 Schweinställen, Stadel, Ausnahmshäusl mit Stallung, Backofen und Hofraum

Blutzehent von Lämmern das zehnte Stück oder unter zehn von jedem Lamm 3 xr zur Pfarrei Gleissenberg

Ohne Obst und Gartenzehent

Getreid dann Grünzehent vom Flachs zur zehnten Garbe und zum zehnten Büschel 2/3 mit dem Vorgriffsrechte Gutsherrschaft Geigant 1/3 Pfarrei Gleissenberg ohne sonstigen Grünzehent

Gerichtsbar zum kgl. Landgericht
Zum kgl. Rentamt
(fl = Gulden, x bzw. xr = Kreuzer, hl = Heller)
Eigen durch Ablösung der Grundbarkeit laut Regierungsdekret vom 20. November 1832 jedoch bei nur theilweiser Bezahlung des Ablösungsbetrages 
Grundstift 2 fl 6 x 4 hl 
grundherrl. Scharwerkgeld 38 x
Küchendienst 10 x
fixirtes Hofschmalz 57 x 6 hl

Besondere Leistungen
Dem Mesner in Geigant jährlich
zwei Korn}
eine Gerste} Läutgarben
eine Haber}
als Fastenspeise
eine Schüssel voll Korn ohne bestimmtes Maaß

Laut Brief vom 27 Juli 1832 lit (= litera = Buchstabe) B C und D von der verwittibten Mutter Barbara Taschner sammt Ein und Zugehör um 1400 fl erkauft. Quelle: Steuerkataster Waldmünchen 250 StAA Amberg

1841 wurde der Hof mit einer Größe von insgesamt 31 Tagwerk im Kataster genannt. Haus Nr. 5

17. 4. 1856 Peter Taschner erwirbt das Anwesen um 1900 fl (Gulden)

25. 5. 1864 Taschner Peter kauf das Anwesen Haus Nr. 5 um 600 fl, es wird zum neu erbauten Haus mit der Nr. 5 1/2 transferiert.

1881 Abbruch der Scheune von Haus Nummer 5

Stefan und Magdalena Babl besitzen das Haus Nummer 5, das sogenannte Babel Haus (Ausnahmshaus)

11. 4. 1891 Witwe Magdalena Babl im Alleineigentum der Haus Nummer 5

11. 4. 1891 Wagner Johann Haus Nummer 4 kauft den Rest des Anwesens von Magdalena Babl

1898 Abbruch des Hauses Haus Nummer 5

Daschner Peter und Franziska geb. Mauerer

Daschner Josef, led, und Max * 18. 2. 1910 und dessen Ehefrau Johanna, geb. Macyszyn (Maczyszyn) aus Polen

Franz Kerscher und Ehefrau Martina bewirtschaften heute den landwirtschaftlichen Betrieb mit den Grundstücken des Engelhart Hofes Rosshof.

Sehr interessant ist die folgende Abbildung, ist eigentlich eine Feldpostkarte, wie sie im ersten Weltkrieg üblich war, ist auf der Rückseite mit einem handschriftlichen noch in deutscher Schrift verfasstem Text.

Aufnahme im Jahre 1913 oder 1914

Das neue Haus wurde um das Jahr 1964 erbaut. 

© by Josef Ederer Katzbach 33 Nov. 2006