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Haus Nr. 7 beim Bouchschmi

 

Das Haus der Buchschmids in Katzbach (Bouchschmi)

Das Anwesen hatte früher die Hausnummer 16

 

von links nach rechts: nicht bekannt, Dirn, Michael Buchschmid, hinten Unverzart Döf. hat Berta im Arm,vorne Theres, Mare, Line

weitere Personen nicht bekannt Ansichten des alten Bouchschmihauses der schön sichtbare geschlossene Balkon wurde  seinerzeit Altaner genannt.  Ein Söller oder Altan (seltener auch: die Altane) ist eigentlich eine offene, auf Stützen oder Mauern ruhende Plattform in einem Obergeschoss eines Gebäudes. Diese Balkonform war ehemals in Katzbach üblich siehe dazu auch das Draxlerhaus.

 

Hinten links nach rechts:Gedl, nicht bekannt, Line, Michael Buchschmid, Josef Buchschmid, Hein, vorne: Theres, Unverzart, Berta, Mare

nach der Aufstockung
von links Katharina Buchschmid, Josef Buchschmid, Josef Wutz, Carolina Wutz, Decker, Berta, Mare, Theres

 

1699 Puechschmidt Michael 

1762 Puechschmidt Ulrich (siehe dazu Herdstättenbeschreibung aus dem Jahr 1762 Amt WÜM Nr. 387)

Abschrift Fassion Rustikalkataster Juli 1808 StaA HR Kataster Waldmünchen 33 142 

20. 8. 1794 Buchschmid Michael * am 14. 3. 1757 in Katzbach, + am 29. 11. 1824, hat am 20. 8. 1794 in Geigant seine Braut Christl Anna * am 21. 6. 1765 in Gleißenberg, + am 9. 11. 1835 in Katzbach, geheiratet

1/2 Hof 

Georg Buchschmidt, laut Brief vom 13ten Mai 1819 von den Eltern Michael und Anna Buchschmidt samt Vieh und Fahrniß um 2800 fl käuflich übernommen. (Liquidationsprotokoll Seite 77 vom 3ten November 1837 Steuergemeinde Katzbach)

beim Buchschmid, Georg Buchschmid, seit 17. Oktober 1840 Johann Buchschmid

Der Halbe Hof

Pl. No. 11 a Wohnhaus und Stall unter einem Dache nebst 3 angehängten Schweinställen und einem Schaafstalle dann Stadel und Schupfe, Ausnahmshäusl mit Stadel und Stall, Getreidkasten, Wagenschupfe, Backofen und Hofraum

Blutzehent von Lämmern das zehnte Stück oder unter zehn von jedem Lamm 3 xr zur Pfarrei Gleissenberg

Ohne Obst und Gartenzehent

Gerichtsbar zum kgl. Landgericht
Erbrechtsweise grundbar 
(fl = Gulden, x bzw. xr = Kreuzer, hl = Heller)
laut Regierungsdekret vom 22. Juni 1836 in Veränderungsfällen mit fixirtem Handlohn zu 124 fl 
Hievon 1/20 = 6 fl 12 x 
Grundstift 2 fl 27 x 4 hl
grundherrl. Scharwerkgeld 38 x
Küchendienst 10 x
fixirtes Hofschmalz 57 x 4 hl

Besondere Leistungen
Dem Mesner in Geigant jährlich
zwei Korn}
eine Gerste} Läutgarben
eine Haber}
als Fastenspeise
eine Schüssel voll Korn
im unbestimmten Maaße

Laut Brief vom 13. Mai 1819 einschließlich lit (= litera = Buchstabe) B von den Eltern Michael und Anna Buchschmidt sammt Vieh und Fahrniß um 2800 fl erkauft

Gemäß Anmeldzertifikats vom 7. September und Briefes vom 17. Oktober 1840 hat Johann Buchschmidt das gesammte Anwesen vom Stiefbruder Georg Buchschmidt um die Summe von 2300 fl erkauft. Quelle: Steuerkataster Waldmünchen 250 StAA Amberg

1. 10. 1819 Johann Buchschmid erkauft den halben Hof vom Stiefbruder Georg um 2300 Gulden lt. Katasterseite 18 und Fol. 39 Liquid Protok. 77 - 83.

28. 10. 1840 Buchschmid Johann Halbbauerssohn * am 24. 6. 1808 in Katzbach, + am 10. 10. 1881 in Katzbach, hat am 28. 10. 1840 Susanne Falk, Tochter des Falk Johann und Katharina aus Geigant geheiratet, sie ist am 17. 9. 1866 in Katzbach verstorben

1841 Hofgröße 46 Tagwerk

1. 7. 1871 bzw. 31. 7. 1871 Buchschmid Michael, * am 15. 12. 1843 in Katzbach, + am 2. 6. 1927 in Katzbach hat am 31. 7. 1871 Barbara Mühlbauer, Halbbauerstochter, * am 11. 10. 1846 in Katzbach, + am 13. 12. 1887 in Katzbach, geheiratet. (vom Bog) Übernahme vom Vater Johann lt. Umschreibung Nr. 58 u. 59 Grundsteuerkataster Seite 21 1/2

14. 4. 1888 Witwer Michael Buchschmit laut Urkunden Verzeichnis Nr. 164

1897 Neubau des heute als Werkstatt und Garage genutzten Wohnhauses mit verkleideten Holzbalkonen

1897 und 1898 Neubau des Stadels

6. 7. 1900 Buchschmid Georg und Braut Anna Maria Reil aus Balbersdorf laut Urkunden Verzeichnis Nr. 305

1974 Neubau des heutigen Wohnhaues durch Josef Buchschmid und Barbara, geb. Bayer aus Döfering

Josef Buchschmid jun. und Ingrid geb.  aus Döfering

Im August 2003 wurde die landwirtschaftliche Viehhaltung aufgegeben

So hat das Haus im jahre 1946 ausgesehen, Aquarellmalerei von Paulus

Das neue Haus wurde im Jahre 1974 erbaut.

© by Josef Ederer Katzbach 33 Nov. 2006