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Jahreshauptversammlung Jagdgenossenschaft Katzbach am Freitag den 29. 3. 2019 im FFW-Haus in Katzbach

Jagdvorstand Franz Kerscher begrüßte die anwesenden Jagdgenossen und dankt sowohl Egid Bauer, der die Bewirtung übernahm, als auch der Presse für die Berichterstattung, sowie dem Revierförster Peter Bart für die gute Unterstützung das ganze Jahr über. Bart konnte leider der Versammlung heuer nicht beiwohnen und hat sich entschuldigt.

In seinem Jahresbericht stellt er die Aktivitäten vor. So wurden wieder Wegebaumaßnahmen durchgeführt mit ca. 138 Tonnen Schotter und Granulat. Aus diesem Grund hat auch die Bayerische Staatsforsten auf den ihr zustehenden Jagdschilling verzichtet und auch die Stadt Waldmünchen hat hierfür einen Zuschuss geleistet.

Kerscher berichtet, dass die Jagdgenossenschaft Katzbach zur Hege-Ring-Gemeinschaft Waldmünchen zugehörig ist. Eine Revierbegehung wurde wegen fehlender Notwendigkeit nicht durchgeführt.

Das Verbissgutachten des Landratsamtes sagt aus, dass der Verbiss entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen tragbar ist, somit werden die Abschusszahlen wie gehabt, beibehalten. Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung ist der Jagdvorsteher darauf aufmerksam gemacht worden, dass ein Datenschutzbeauftragter für die Katzbacher Jagdgenossenschaft bestimmt werden soll.

Jagdpächter Josef Wagner ließ das abgelaufene Jagdjahr Revue passieren, er dankt im Vorfeld seines Berichtes allen Jagdgenossen für die problemlose und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Weil die Mähzeiten der Landwirte letztes Jahr sehr ungünstig fielen, und dazu auch noch die Setzzeitpunkte sehr unterschiedlich waren, hat er mit seinen verantwortungsbewussten Mitjägern in Abstimmung mit den örtlichen Bauern Blinkleuchten gesetzt. Damit konnte vielfach verhindert werden, dass die neugeborenen  Kitze von den Landwirten in die Kreiselmähwerke gerieten. 

Sechs Rehe fielen Verkehrsunfällen zum Opfer, 1 Luchs hat 1 Reh gerissen und dieser wurde auch mehrfach bei Tageslicht im örtlichen Revier gesichtet. Wegen der vielen Eicheln und Bucheckern, gab es im Herbst eine regelrechte Heimsuchung durch die Wildschweine, die im wahrsten Sinne des Wortes 2 Hektar landwirtschaftlich bewirtschaftete Fläche umgegraben haben. Wegen des Futterüberschusses ließen sich Sauen nicht auf die Futterplätze locken, somit gestaltete sich die Jagd sehr schwierig. Aber trotzdem konnten 3 Sauen erlegt werden, und es wurde auch eine Treibjagd organisiert und durchgeführt.

Gefangen wurden 3 Baum- und 13 Steinmarder, sowie 17 Füchse erlegt. Der Rehwildabschuss liegt genau im 3-Jahres-Plan, wie die Hegeringversammlung in Geigant festgestellt hat.

Seit Jahrzehnten ist in der Katzbacher Jagdgenossenschaft ein einvernehmliches Miteinander zu beobachten, was in anderen Revieren völlig anders ist. Auch in dieser Versammlung wurden die Beschlüsse einstimmig gefasst.

Kassier Josef Vogl Katzbach stellt die Entwicklung der Finanzen vor und wurde von den beiden Prüfern Andreas Sochor und Karl Bindl für die einwandfreie Führung der Buchhaltung entsprechend gelobt und somit auch die Vorstandschaft entlastet.

Für das kommende Jahr wurde beschlossen, den Jagdpachtschilling wieder für die Renovierung der Waldwege zu nutzen und entsprechendes Material zu beschaffen bzw. aufzubringen. Diejenigen Jagdgenossen, die ihren Jagdpachtschilling ausbezahlt bekommen wollen, können deswegen bis spätestens 30. 4. 2019 beim Kassier Josef Vogl in Katzbach persönlich vorsprechen.

© by Josef Ederer Katzbach 33, April  2019