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Es gackert 300-fach beim Scherbauer

 Franz und Martina Kerscher schaffen sich 330 Hennen an für den Eier-Automaten

 

Das Ehepaar kauft sich einen mobilen Hühnerstall und hält 330 Hennen mit 3 Gockel, die die Hennen vor dem Habicht schützen (sollen).

 

Werner Hierstetter aus Furth im Wald ist der Abnehmer der Bio-Eier und verkauft sie im Automaten. Franz Kerscher, seines Zeichens Geschäftsführer des Bauernverbandes in Cham und seit langem zertifizierter Bio-Landwirt in Katzbach hat sich gemeinsam mit seiner Frau Martina ein weiteres Standbein geschaffen – die Produktion von Bio-Eiern.

 

Ab April 2019 wird sich der Verbraucher die Bio-Eier ähnlich wie eine Zigarettenschachtel vom Automaten ziehen können. Kein so guter Vergleich, denn die Eier sind für die Gesundheit, die Zigaretten vielmehr dagegen. Die regionale Vermarktung hat viele Vorteile.

 

Wir kommt man auf diese Idee? Die Kerschers wollten den Nährstofffluss optimieren, so deren Aussage. Den überwiegenden Teil des angebauten Getreides hat das Ehepaar bisher verkauft, nunmehr verfüttern sie dieses wertvolle Futter an ihre eigenen Hühner.  

 

 

So bleibt nicht nur das Futter am Hofgrund, sondern auch das, was die Hühner wieder ausscheiden. Damit wird gleichzeitig der Boden gedüngt, auf dem das Geflügel sich in Freiheit vergnügen und scharren kann. Die Tierchen haben sowohl im Freien als auch im Stall richtig viel Platz und leben wesentlich gesünder, als in der bekannten, manchmal berüchtigten Massentierhaltung. Im Rahmen bleiben damit die Kosten und Arbeitsaufwendungen.

 

Das fahrbare Hühnerhaus wird immer wieder woanders hingestellt, somit haben die Hennen immer frisches Grün unter ihren Krallen.

 

 

Natürlich sind diese Eier teuer. Weshalb? Nun, damit das Federvieh auch Eier legen kann, benötigt es Qualitätsfutter das wiederum biologisch erzeugt wird. Und dieses Futter ist beileibe nicht billig zu beziehen.

 

Franz Kerscher vertritt in seiner Funktion als Geschäftsführer des BBV die Landwirte in der Region, also den Landkreisen Cham und Regen. Und das als Bio-Landwirt – bemerkenswert. Er ist außerdem als Ortssprecher zudem verantwortlich für die politischen Belange der Altgemeinde Katzbach.  

 

siehe dazu den Zeitungsbericht in der Chamer Zeitung vom 16. 3. 2019

© by Josef Ederer Katzbach 33, März  2019