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Katzbacher Wehr feiert tollen Festabschluss des 125. Geburtstages und der Segnung des neuen Löschfahrzeuges



Der Montagabend stand ganz im Zeichen der Jubelwehr und so waren sie es auch, die allen voran als erste mit ihrem Festgefolge, begleitet vom Patenverein Sinzendorf und Ehrenpatenverein Geigant in das Zelt einzogen. Ein paar Minuten hatten die Besucher noch, um sich eine kühle Maß schmecken zu lassen aber dann zogen die „Woid Rockers“ alle musikalischen Register und die Stimmung schwappte von einem Höhepunkt zum nächsten. Binnen Minuten standen neben dem Festverein auch der Paten- und Ehrenpatenverein auf den Bänken und nicht lange danach das gesamte Festzelt. Das Festgefolge durfte auf die Bühne, sie sangen und tanzten und bekamen dafür reichlich Applaus. Sie alle hatten sichtlich Spaß an der Freud. Die Profi-Musiker verstanden es hervorragend, die Stimmung immer weiter hochzuschrauben. Natürlich musste auch so mancher die beeindruckende Katzbacher Bar besuchen, sie war nicht nur ein richtiger Hingucker sondern natürlich im Vergleich zum Festzelt auch ein kleines Fleckchen der Ruhe.

Es wird nicht nur einander geholfen, sondern auch gehörig miteinander gefeiert. Schirmherr Ackermann, Ehrenschirmherr Löffler, Festleiter Bücherl, Kommandant Bauer und Vorstand Schichl sind sich in ihrem Resümee darüber einig, dass es ein Fest der Superlative war. Sowas hat Katzbach lange nicht mehr erleben dürfen. Möglich wurde das nur durch die Solidarität der vielen Besucher und der Gastvereine.

Das Umland steht zur Katzbacher Feuerwehr. Das 125-jährige Gründungsfest war rundum gelungen: Würdig, lustig, gemeinschaftbildend und begeisternd. Für die Gäste gab es jede Menge schöne Erlebnisse und Erfahrungen. Die Festmutter sprach den Festkindern und –damen ein großes Kompliment aus. Ihr Amt als Festmutter betrachtete sie als große Ehre. Sie hatte überraschenderweise Unterstützung durch die Damen des „Katzbacher Festmutter-Fanclubs“, die bereits im Vorfeld große Unterstützung in jeder Beziehung zusagten und natürlich auch leisteten. Am tiefsten hätte sich der Moment eingegraben, als sie mit großer Eskorte von ihrem neuen Heim abgeholt wurde, so Juliane Bauer.

Überall bewundert wurde die Geschlossenheit, das problemlose Ineinandergreifen der verschiedenen Arbeitsgruppen und die generalstabsmäßige Planung. Das alles wurde Gott sei Dank auch entsprechend honoriert.

Die Euphorie wird sicherlich über das Fest hinaus weiter in Katzbach so anhalten. Absolut gelohnt hat sich der zeitliche und finanzielle Aufwand. Eine stabile Kameradschaft war und ist Voraussetzung, ein Fest in dieser Größenordnung für den relativ kleinen Ortsteil Katzbach so gekonnt auf die Beine zu stellen. Das Fest ist ein deutlicher Beweis gewesen für den hohen Stellenwert des ehrenamtlichen Wirkens der Feuerwehr. Die Feuerwehr ist in der Mitte der Gesellschaft verankert.

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© by Josef Ederer Katzbach 33, Juli 2015